Kaderlehrgang NRW beim Kajak-Club Düsseldorf-Hamm Er war wie immer der Erste der neuen Saison, gemeint ist der Kaderlehrgang in Düsseldorf des Landeskaders Nordrhein-Westfalen für Wildwasserrennsport. Unter der Leitung des Trainer-Trios Jana Huppertz, Dennis Drieschner und Heinz Kuchta fanden sich über 20 Sportlerinnen und Sportler am 5. Februar 2012 zu eiskalten Trainingseinheiten in der Halle und auf der Erft zusammen. Natürlich fand dazu die bekannte Leistungsüberprüfung in Form einer Zeitfahrt von Kapellen bis zum Epinghovener Schott statt, dazu später mehr. Zuerst versammelten sich die Sportler in der Sporthalle der Dumont-Lindemann Schule zu einer Runde Basketball, bei der so manche heiße Zweikampf entbrannte. Bei dem folgenden Laufparkcour zeigte sich, wer über den Winter seine Ausdauer trainiert hatte, denn der ein oder andere hatte nach drei Minuten schwer mit den Hürden zu kämpfen. Dementsprechend hoch war der Puls. Als Abschluss startete Alt-Trainer Heini jeden Sportler noch einmal einzeln und es galt den Laufparkcour auf Zeit so schnell wie möglich zu absolvierend. Dabei waren ganz klar die größeren Läufer benachteiligt und die Kleinen liefen Bestzeiten. Bevor die zweite Trainingseinheit beginnen konnte, musste man sich erst im Vereinslokal stärken, es gab Salate und Nudeln mit Bolognesesoße. Kurze Zeit später fuhr ein Fahrzeugkorso von 4 Bussen in Richtung Kapellen und der Erft, bereit bei der Zeitfahrt Volldampf zu geben. In Minutenabständen wurde ein um der andere Paddler auf die Strecke losgelassen. Die Strecke enthielt keine großen Tücken, nur ein Rechen, der links durch einen schmalen Spalt umfahren werden musste. Die Kunst war es vielmehr die richtige Linie in den Kurven zu treffen und das war nicht ganz einfach. Deshalb verloren aber auch gewannen viele Sportler Sekunde um Sekunde. Im Endresultat fuhr Finn Hartstein vom KCD die Bestzeit mir 16,38 Minuten gefolgt von Dennis Drieschner und Moritz von Zahn, die beide 16,56 Minuten brauchten. Nun fieberten die meisten dem Highlight des Tages entgegen, dem Gummiwehr, einer 1,5 Meter hohen, künstlichen Staustufe. Die Hürde nahm jeder Sportler souverän und niemand wurde nass. Danach paddelten alle bis zur Erftmündung und freuten sich auf die neuen Umkleiden des KCDs, die einen eingebauten Heizstrahler auszeichneten. Der Düsseldorfer Kaderlehrgang endete mit der Verkündung der Zeiten und einem herzlichen Dankeschön von Heinz Kuchta. © by Finn Hartstein